Anfahrt

Zu erreichen sind wir aus Richtung Minden kommend die Stiftsallee (Stemmer Landstraße) weiterfahren bis in den Ort Stemmer, dort die 2. rechts abbiegen (hinter dem Freibad) dann links das Fachwerkhaus.

Aus Richtung Friedewalde (L770) in den Ort Stemmer fahren und hinter der "Stemmer Post" links abbiegen dann links das Fachwerkhaus.

 

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Selbsthilfe für Angehörige

Eine Familie ähnelt in mancherlei Hinsicht einem Mobile. Wenn ein Familienmitglied durch eine Suchterkrankung belastet ist, sind alle anderen auch betroffen und versuchen alles Mögliche, um wieder für Gleichgewicht zu sorgen.

Kennen Sie das nicht auch?

  • Sie fühlen sich für den Zustand des suchtkranken Familienmitglieds mitverantwortlich, schämen sich und übernehmen seine Aufgaben.
  • Sie vertuschen das Suchtproblem Ihres Partners / Ihrer Partnerin.
  • Sie kontrollieren Ihr Familienmitglied und verstecken das Suchtmittel.
  • Sie vernachlässigen Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse über einen langen Zeitraum hinweg und isolieren sich.
  • Sie fühlen sich in der Sorge um Ihr suchtkrankes Familienmitglied oft selbst körperlich und seelisch überlastet oder müde. Sie wünschen sich Entlastung.

Sich von der Abhängigkeitserkrankung des Familienmitgliedes unabhängig zu machen – das ist sehr schwer. Dennoch können Sie als Angehörige(r) etwas für sich tun:

  • Reden Sie mit einem Menschen Ihres Vertrauens, der etwas von einer Suchterkrankung versteht.
  • Informieren Sie sich über das Krankheitsbild und die Auswirkungen der Suchterkrankung auf zwischenmenschliche Beziehungen.
  • Sorgen Sie - so gut es geht - konsequent für Ihr Wohlergehen und das Ihrer Kinder, und schützen Sie sich und Ihre Kinder, wo es nötig ist.
  • Lernen Sie, Ihr suchtkrankes Familienmitglied zu unterstützen, wenn es auf dem Weg der Genesung ist, ohne sich selbst dabei zu schaden.

Sie haben manche Zerreißprobe überstanden und haben Unterstützung verdient! In einer Sucht-Selbsthilfegruppe finden Sie Menschen, die gemeinsam vertrauensvoll nach vorne schauen und sich gegenseitig auf ihrem Weg in ein zufriedenes Leben unterstützen.

In gemischten Gruppen treffen sich Suchtkranke und Angehörige (mit oder ohne ihre suchtkranken Familienmitglieder) in der Regel einmal wöchentlich miteinander.

In Gruppen nur für Angehörige treffen sich Partner/-innen und Eltern, manchmal auch erwachsene Geschwister oder Kinder abhängiger Eltern, um sich über ihre Sorgen und Hoffnungen auszutauschen und sich im Schutze der Gruppe zu entlasten.

Durch Erzählen, Zuhören und Verstehen tun Sie eine Menge für sich und für die anderen und finden zu Ihrer Lebensfreude zurück!

Selbsthilfe für Angehörige : Abstinenzgruppe Stemmer-Friedewalde e.V.  

Angehörigengruppe: Treffen jeden 3. Freitag im Monat, ab 19:30 Uhr.  ( siehe Einblendung auf der Startseite)

Frauengruppe: Treffen jeden 1. Dienstag im Monat, ab 19:30 Uhr    ( siehe Einblendung auf der Startseite)

Gemischte Gruppenabende: Treffen jeden Freitag, ab 19:30 Uhr

 

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Frauen und Alkohol

Frauen und Alkohol

Alkoholismus ist nicht nur Männersache - immer mehr Frauen greifen zur Flasche.  Laut Statistik kommt heute auf zwei alkoholkranke Männer eine alkoholkranke  Frau. Während trinkende Männer noch gesellschaftlich akzeptiert werden (zur  Männlichkeit gehört auch, dass der Mann einen ordentlichen Schluck verträgt),  gilt die trinkende Frau in unserer Gesellschaft als das Allerletzte - deshalb  spielt sich die Sucht der Frauen meist im Verborgenen ab. Die typische Trinkerin  trinkt heimlich zu Hause und alleine.

Alkohol ist ein Genussmittel, gleichzeitig aber auch eine Art Selbstmedikation -  Alkohol ist legal und rezeptfrei überall erhältlich. Es gibt ihn in allen  Preisklassen, so dass sich jede Frau ihn leisten kann, auch wenn sie von  Sozialhilfe oder Mindestrente leben muss. Viele Frauen greifen zur Flasche als  Teil einer Überlebensstrategie oder als Möglichkeit und Mittel, dass Leben  erträglicher zu machen.



Männer gleiten oft durch das Trinken in Geselligkeit in die Sucht ab -  alkoholabhängige Frauen setzen den Alkohol gezielt ein, um mit psychischen  Problemen fertig zu werden. Auffallend bei Frauen mit Alkoholproblemen ist  häufig der Hang zum Perfektionismus. Den eigenen Ansprüchen nicht genügen zu  können, lässt diese Frauen immer tiefer in die Sucht abgleiten. Trotz aller  Emanzipation trägt die klassische untergeordnete Rolle der Frau zur  Suchtentstehung bei. Eine Untersuchung ergab, dass jede dritte Alkoholikerin in  ihrer Vergangenheit sexuell missbraucht wurde.

In Familien oder Partnerschaften, in denen die Frau trinkt, kommt es oft zu  Gewalttätigkeiten. Die Gewaltbereitschaft gegenüber der Frau nimmt in Umfang und  Intensität erheblich zu, je mehr sich die Alkoholkrankheit etabliert - Männer  schlagen aus Frust zu, wenn sie ihre Frau betrunken vorfinden. Viele Frauen  trinken aber auch, weil sie geschlagen werden. Im betrunkenen Zustand ist es  ihnen gleichgültig, was mit ihrem Körper passiert.

Frauen werden schneller abhängig als Männer. Der weibliche Körper verträgt  weniger Alkohol, aber auch eine Frau kann natürlich durch regelmäßigen  Alkoholkonsum eine gehörige Toleranz aufbauen (durch die Gewohnheit wird mehr  Alkohol "vertragen"). Entscheidend ist jedoch nicht die Alkoholmenge sondern die  Blutalkoholkonzentration (BAK). Die BAK hängt mit dem Körpergewicht zusammen und  Frauen bringen in der Regel nicht so viel wie Männer auf die Waage. Zudem  besteht der weibliche Körper zu 50 Prozent aus Fettgewebe, bei Männern sind es  40 Prozent. Das Fettgewebe ist weniger gut durchblutet als das übrige Gewebe,  welches höhere Anteile an Wasser besitzt. So wird die selbe Menge Alkohol im  Körper eines Mannes stärker verdünnt, was sich in einer niedrigeren BAK  wiederspiegelt. Außerdem wird Alkohol im männlichen Körper schneller abgebaut -  dieser Prozess setzt bei Männern bereits durch bestimmte Enzyme im Magen ein.  Bei Frauen werden diese Enzyme erst im Darmtrakt aktiv.

Alkohol wird über die Leber abgebaut - ein regelmäßiger hoher Alkoholkonsum  führt dazu, dass die Leber die Anzahl der Enzyme erhöht, die sie für diesen  Abbauprozess benötigt. Auf Dauer entwickeln sich daraus eine vergrößerte Leber  und eine Anhäufung von Fett - es kommt zur so genannten Fettleber. Eine Fettleber  kann sich durch Abstinenz regenerieren. Wird weitergetrunken, kommt es zu einer  dauerhaften Schädigung, zerstörtes Organgewebe regeneriert sich nicht mehr. Es  kommt zur Narbenbildung und das bedeutet der Anfang einer Leberzirrhose. Damit  verbunden ist eine sinkende Toleranz gegenüber Alkohol, die im Stadium der  vergrößerten Leber zunächst zugenommen hatte. Eine Leberzirrhose entsteht nicht  von einem Tag auf den anderen; es ist eine schwere und gefährliche Erkrankung,  deren Entwicklung bei Frauen schneller verläuft als bei Männern. Es ist zu  vermuten, dass eine durchschnittliche Frau mit einem Konsum von vier Gläsern  alkoholischen Getränks bereits Gefahr läuft, sich eine dauerhafte Schädigung der  Leber zuzuziehen, während ein Mann erst bei etwa der doppelten Menge gefährdet  ist. Hinzu kommt, dass Frauen häufig "Cocktails" aus verschreibungspflichtigen  Medikamenten und Alkohol zu sich nehmen. Frauen neigen sowieso eher zu einem  leichtfertigen Umgang mit Arzneimitteln.

 

 

Quelle: Die neue Basis e.V

Neues Forum in unserer Selbsthilfegruppe

Sie können das Forum einfach über die Navigation erreichen.

 

Ziel soll es sein, vielen Betroffenen und Angehörigen den Zugang zur Selbsthilfe / Selbsthilfegruppen zu erleichtern.

Zum registrieren einfach oben links neben "Hallo Gast" auf registrieren klicken und den Anweisungen folgen.

Durch die Teilnahme am Forum kann der Austausch von Informationen im Anfang vereinfacht werden und es kann die Hemmschwelle am Gruppenleben teilzunehmen herabgesetzt werden.

Wir hoffen, dass das Forum gut angenommen wird und sind jetzt schon ganz gespannt auf die weitere Entwicklung.

 

Das Forum ist für alle Personen offen !!

 

[Selbsthilfeforum betreten]

 

Frauengruppe

In unserer Selbsthilfegruppe haben sie auch die Möglichkeit an der Frauengruppe teilzunehmen.

Unter dem Motto " Frauen helfen Frauen " erfahren sie Hilfe durch die Schilderung von eigenen Erlebnissen und durch den Austausch von Erfahrungen.

In gemischten Gruppen sind Frauen meistens weniger vertreten oder haben Probleme, sich gegenüber der Männerüberzahl Gehör zu verschaffen.

Darüber hinaus bestehen Hemmungen, tiefe Ängste vor seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt, intime Probleme und auch Unsicherheiten im Umgang mit dem Partner anzusprechen.

Hier will die Frauengruppe durch einen speziell den Frauen geöffneten Gesprächskreis Abhilfe schaffen.


Eine der wesentlichen Aufgaben sehen die Frauen in der Arbeit an ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Der richtige Umgang mit Schuldgefühlen ( ich bin nicht Schuld am Trinken meines Partners ) ist dabei gleichzeitig eine Präventivmaßahme, um Rückfallgefahren des Betroffenen vorzubeugen.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei ...

Die Frauengruppe trifft sich in unregelmäßigen Abständen im Krummenhof Stemmer, Zum Schulkamp 1, 32425 Minden.

Nähere Informationen und Termine erfahren Sie von Gertrud Heuer die sie unter Tel.: 0571 - 45819 erreichen.

 

 

Das gestohlene Leben 

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